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Diese einfache Übung verbessert laut Trainern die Hüftstabilität deutlich

Diese einfache Übung verbessert laut Trainern die Hüftstabilität deutlich

Viele von uns verbringen heutzutage einen Großteil des Tages sitzend – am Schreibtisch, vor dem Fernseher oder im Auto. Das kann auf Dauer zu Hüftproblemen führen. Doch eine einfache Bewegung, die sogenannten “Lateral Walks”, können laut Experten Abhilfe schaffen. Warum diese Übung so effektiv ist und wie sie in den Trainingsalltag integriert werden kann, erfahren Sie hier.

Hüftprobleme sind weit verbreitet – und das hat meist ganz simple Gründe. Unser Körper ist einfach nicht darauf ausgelegt, den Großteil des Tages still zu sitzen. Die Folge: Die Hüftmuskulatur verspannt sich, verliert an Beweglichkeit und Stabilität. Das kann Schmerzen, Einschränkungen und sogar Verletzungen nach sich ziehen. Umso wichtiger ist es, gezielt etwas für die Hüfte zu tun.

Die “Lateral Walks” – die Lieblingsübung vieler Trainer

Eine der effektivsten Übungen, um die Hüftstabilität zu verbessern, sind die sogenannten “Lateral Walks”. Dabei bewegt man sich seitlich mit einem Miniband um die Oberschenkel fort, ohne die Füße dabei vom Boden abzuheben. Die Übung mag simpel erscheinen, hat es aber durchaus in sich.

Der Grund: Bei den “Lateral Walks” wird die oft vernachlässigte Seitwärtsbewegung der Hüfte trainiert. “Viele Menschen haben Defizite in diesem Bewegungsmuster, weil sie es im Alltag kaum einsetzen”, erklärt Fitnesstrainerin Sarah Müller. “Die Lateral Walks fordern die Hüftmuskulatur aber genau in dieser Richtung und tragen so zur Stabilisierung bei.”

Auch für Sportler sind die “Lateral Walks” eine wertvolle Ergänzung zum Training. “Gerade in explosiven Sportarten wie Fußball oder Basketball, wo man sich schnell quer bewegen muss, profitiert man enorm von der verbesserten Hüftstabilität”, so Müller.

So führt man die “Lateral Walks” richtig aus

Die Ausführung der “Lateral Walks” ist denkbar einfach: Man legt ein elastisches Miniband um die Oberschenkel, etwa auf Höhe der Knie. Dann geht man seitwärts, ohne die Füße vom Boden abzuheben und die Körperspannung zu verlieren.

Wichtig ist, dass die Schritte kontrolliert und in einem gemäßigten Tempo ausgeführt werden. “Viele Leute machen den Fehler, die Bewegung zu hektisch anzugehen”, warnt Müller. “Dann verliert man schnell die Kontrolle und die Übung bringt nicht mehr den gewünschten Effekt.”

Stattdessen sollte man langsam und konzentriert arbeiten, die Hüfte aktiv anspannen und den Oberkörper gerade halten. “So profitiert man am meisten von den ‘Lateral Walks’ und stärkt die Hüftmuskulatur gezielt”, so die Trainerin.

Wie oft sollte man die “Lateral Walks” trainieren?

Für die meisten Menschen reichen zwei- bis dreimal pro Woche für je 10 bis 15 Minuten, um die Hüftstabilität nachhaltig zu verbessern. “Wichtig ist, die Übung regelmäßig in den Trainingsalltag einzubauen”, betont Müller.

Wer Probleme mit der Hüfte hat oder sich gezielt darauf konzentrieren möchte, kann die “Lateral Walks” auch täglich in das Programm aufnehmen. “Dann sollte man die Dauer aber etwas reduzieren, um Überbelastungen zu vermeiden”, rät die Expertin.

Generell gilt: Je nach individueller Fitness und Trainingszustand kann die Intensität und der Umfang der “Lateral Walks” variieren. Der Schlüssel ist, die Übung kontinuierlich in den Alltag zu integrieren.

Stärkere Hüften dank der “Lateral Walks”

Die “Lateral Walks” sind also eine einfache, aber hocheffektive Möglichkeit, die Hüftstabilität zu verbessern. Dank der seitlichen Bewegung werden die sonst oft vernachlässigten Muskeln gezielt angesprochen und gestärkt.

Ob im Fitness-Studio, beim Joggen oder zuhause – die Übung lässt sich überall unkompliziert in den Trainingsplan einbauen. Und schon nach wenigen Wochen regelmäßigen Trainings spüren viele Menschen deutliche Verbesserungen in puncto Beweglichkeit, Kraft und Stabilität der Hüfte.

Also, worauf warten Sie noch? Probieren Sie die “Lateral Walks” aus und bringen Sie Ihre Hüfte wieder in Schwung!

Experten empfehlen: Diese Zusatzübungen ergänzen die “Lateral Walks” perfekt

Übung Beschreibung Nutzen
Kniebeuge mit Miniband Füße hüftbreit aufstellen, Miniband um die Oberschenkel. In die Hocke gehen, Gewicht auf den Fersen, Oberkörper gerade. Trainiert die Bein- und Hüftmuskulatur zusätzlich.
Seitliche Ausfallschritte Einen Fuß zur Seite setzen, Knie beugen bis Oberschenkel parallel zum Boden. Gewicht wechseln. Fördert die Beweglichkeit und Stabilität der Hüfte.
Liegender Hüftabduktor Auf der Seite liegen, Beine gestreckt. Oberes Bein anheben, ohne die Hüfte zu kippen. Isoliert die Hüftabduktoren und verbessert die Bewegungsausführung.

“Die ‘Lateral Walks’ sind ein wertvoller Baustein im Trainingsprogramm, um die Hüftstabilität langfristig zu verbessern. Aber sie sollten durch gezielte Zusatzübungen ergänzt werden, um alle relevanten Muskelgruppen anzusprechen.” – Fitnesstrainerin Sarah Müller

FAQ: Alles Wichtige zu den “Lateral Walks”

Wie viel Widerstand brauche ich beim Miniband?

Für Einsteiger empfiehlt sich ein leichtes Miniband mit geringem Widerstand. Fortgeschrittene können später zu stärkeren Bändern greifen, um die Intensität zu erhöhen.

Kann ich die “Lateral Walks” auch ohne Miniband machen?

Ja, die Übung lässt sich auch ohne Hilfsmittel durchführen. Allerdings ist der Widerstand dann deutlich geringer, sodass der Effekt auf die Hüftmuskulatur etwas abgeschwächt ist.

Wie lange sollte ich die “Lateral Walks” machen?

Für ein effektives Training reichen in der Regel 10-15 Minuten pro Einheit. Wichtig ist, die Übung regelmäßig 2-3 Mal pro Woche durchzuführen.

Kann ich die “Lateral Walks” auch bei Knieschmerzen machen?

Bei akuten Kniebeschwerden ist Vorsicht geboten. In diesem Fall sollte man die Übung zunächst weglassen und stattdessen andere gelenkschonende Übungen wählen.

Sind die “Lateral Walks” auch für ältere Menschen geeignet?

Ja, die Übung ist auch für Senioren gut geeignet. Sie fördert die Beweglichkeit und Stabilität der Hüfte ohne größere Gelenkbelastung.

Kann man die “Lateral Walks” auch im Alltag integrieren?

Auf jeden Fall! Zum Beispiel beim Einkaufen, Spazierengehen oder sogar im Büro lässt sich die Übung unkompliziert in den Alltag einbauen.

Verbessern die “Lateral Walks” auch andere Körperbereiche?

Ja, neben der Hüfte werden auch Beine, Po und Rumpf trainiert. So profitiert der gesamte Bewegungsapparat von der Übung.

Gibt es Alternativen zu den “Lateral Walks”?

Ähnliche Übungen sind zum Beispiel Seitausfallschritte oder Hüftabduktionen. Diese zielen ebenfalls auf die Stabilisierung der Hüfte ab.